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Interieur

Das Schlafzimmer neu einrichten

Geschrieben von Christina am 28. Januar 2013
Kategorien: Interieur   Schlagwörter: Finanzierung, Kredit, Matratze, Möbelhaus, Schlafzimmer

​Es gibt viele Gründe, aus denen man ein Schlafzimmer neu einrichten möchte. Man bezieht die erste eigene Wohnung, ein Umzug in eine gemeinsame Wohnung mit dem Partner steht an, man hat eine Beziehung beendet und möchte nicht ständig an den Expartner erinnert werden oder aber man möchte schlichtweg neuen Wind in die vier Schlafzimmerwände bringen.

Möglichkeiten gibt es viele, häufig ist eine Totalveränderung jedoch mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Die wenigsten haben so viel Geld zur Seite gelegt bzw. gespart, dass davon eine komplette, neue und stimmige Schlafzimmer-Einrichtung gekauft werden kann. Glücklicherweise bietet heute so gut wie jedes große Möbelhaus (egal ob vor Ort oder online) die Möglichkeit einer Finanzierung an. Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen, lohnt sich in einem solchen Fall immer, denn für einen neuen Kleiderschrank, ein Bett, eine Matratze und mehr, muss man eine etwas höhere Summe ansetzen. Häufig hat man heutzutage sogar die Möglichkeit einer 0%-Finanzierung, daher lohnt es sich definitiv die Augen offenzuhalten.
Wenn man sich über die Finanzierung des neuen Schlafzimmers einig ist, kann man sich an die Auswahl der Möbel und des Zubehörs machen. Die Einrichtung des Raums ist selbstverständlich Geschmackssache, jedoch gibt es bestimmte Dinge, die in keinem Fall fehlen dürfen. So sollten das Bett und die Matratze auf jeden Fall hochwertig sein und die Raumfarbe in einem Ton gewählt werden, der nicht zu aufregend ist. 
Dann kann es – nach erfolgter Anlieferung oder auch Abholung der Möbel – mit dem Einrichten losgehen und schon bald ist die neue Ruheoase nach den eigenen Vorstellungen bezugsbereit. Bild : © Rainer Sturm  / pixelio.de

Westfalia Möbel im Internet bestellen und kaufen

Geschrieben von Christina am 23. Februar 2012
Kategorien: Interieur   Schlagwörter: Einrichtung, Einrichtungshäuser, Möbel, Versandhandel, Wohnen
westfalia möbel

Wenn man eine neue Wohnung einrichtet, dann muss man die Möbel an den Wohnraum anpassen. Man kann zum einen Möbel passgenau und individuell schreinern lassen oder zum anderen fertige Möbelstücke beim Händler auswählen und für die Einrichtung nutzen. Dabei empfiehlt es sich, die Stücke vorher im Möbelhaus zu besichtigen, denn nur dort kann man ihre volle Wirkung und Größe begutachten. Wenn man die Möbel beim Versandhändler oder im Katalog bestellt, dann sollte man unbedingt auf die angegebenen Maße achten, die üblicherweise ohne Toleranzen aufgeschrieben werden. Neben dem Grundriss ist auch die Höhe des Wohnraumes zu berücksichtigen, denn hohe Bücherregale oder Schrankwände sind nicht für jeden Raum geeignet. Insbesondere alte Landhäuser sind oft mit sehr niedrigen Decken konstruiert worden, daher muss man hier gegebenenfalls spezielle Möbel schreinern lassen, besonders für Dachschrägen und ungewöhnliche Verwinkelungen.

Westfalia Möbel ist ein Versandhändler, der das Transportproblem der Möbelstücke nach dem Einkauf lösen soll. Wenn man Möbel kauft, dann kann es sein, dass ein Großteil der Kosten für den Transport einkalkuliert werden muss. Das gilt vor allem dann, wenn man selbst kein Fahrzeug mit großem Stauraum hat und große und sperrige Möbelstücke nur schwer transportieren kann. Wenn man dennoch Möbel selber transportieren möchte, dann sollte man sich einen Transporter für einen ganzen oder halben Tag mieten. In vielen Städten gibt es zahlreiche Mietstationen und Autohäuser, die gegen eine Gebühr ihre Fahrzeuge für einen kurzen Zeitraum zur Verfügung stellen. Viele Möbelhäuser bieten aber neben dem Transport auch einen Aufbauservice der Möbelarrangements im Wohnraum an, was sehr viel Zeit und Mühe sparen kann.

Man sollte den Aufbau von Möbeln insbesondere als Laie nicht unterschätzen, denn besonders komplizierte Stücke werden oft in mehreren großen und schweren Kisten angeliefert, die jeweils mehrere Bestandteile des gesamten Möbelstückes beinhalten. Wenn man trotzdem plant, die Aufbauarbeiten selbst durchzuführen, so sollte man dies keinesfalls allein machen, sondern sich mindestens einen oder besser zwei hilfsbereite Freunde suchen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn viele Einzelteile müssen beim Arretieren gehalten und mit den Händen in der richtigen Position fixiert werden, um sie zu verschrauben oder an andere Teile zu kleben. Auch in den Gebrauchsanweisungen wird dringend davon abgeraten, einzelne Teile allein zusammenzubauen, da dies fast immer sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt als ein Aufbau mit mehreren Personen und fast zwangsläufig zu Schäden und Ungenauigkeiten führt.

© Dmitry Koksharov – Fotolia.com

Frische Farben in der Küche: Küchenmöbel streichen.

Geschrieben von Christina am 14. Dezember 2011
Kategorien: Interieur, Renovieren   Schlagwörter: Anstriche, Farben, Küchen, Möbel, Renovierungen
küchenmöbel streichen

Bevor man mit der farblichen Neugestaltung beginnen kann, sind einige Vorbereitungen zu treffen. Da meist nur die Möbelfronten gestrichen werden sollen, empfiehlt es sich, diese Teile von den Schränken abzubauen. Scharniere und Griffe werden entfernt, damit sie nicht beschädigt oder verschmutzt werden und einen gleichmäßigen Farbauftrag nicht behindern. Die zu renovierenden Küchenmöbel werden gründlich abgewaschen. Dazu verwendet man am besten warmes Wasser mit Spülmittel, um alle Verschmutzungen und auch Fettrückstände zu entfernen. Sollten Möbelteile mit Folie beschichtet sein, so ist diese unbedingt zu entfernen. Dies geschieht am besten mit einem Fön, um die Folie zu erwärmen, und mit einem Spachtel, um sie abzulösen. Damit die neue Farbe auch hält und um eine gleichmäßige Oberfläche zu schaffen, werden die zu renovierenden Möbelteile mit feinkörnigem Schmirgelpapier angerauht. Der entstandene Schleifstaub wird mit einem feuchten Lappen entfernt.

Vor dem abschließenden Farbauftrag empfiehlt sich der Anstrich mit einer Grundierung für Küchenmöbel. Nach dem Trocknen der Grundierung kann mit der Anbringung der endgültigen Farbe begonnen werden. Für einen gleichmäßigen Farbauftrag empfiehlt sich die Verwendung hochwertiger Flachpinsel oder einer Farbrolle aus Schaumstoff. Dabei unbedingt Tropfenbildung und Verschmutzungen vermeiden, da diese Fehler später nur mit großem Aufwand zu beheben sind. Alternativ besteht auch die Möglichkeit zur Verwendung von Farbsprays.

Will man Küchenmöbel streichen, sind auch bei der Wahl der geeigneten Farbe einige Dinge zu beachten. Vor allem sollte der Anstrich für den Innenbereich empfohlen, also frei von Schadstoffen sein. Hitze, Feuchtigkeit und Reinigungsmittel stellen eine besondere Belastung für Möbel in Küchen dar, gegen die die verwendete Farbe resistent sein muss. Generell empfiehlt sich ein abschließender Auftrag von Matt- oder Klarlack. Der Fachhandel bietet bei Bedarf die geeignete Beratung vor dem Einkauf.

© Firma V – Fotolia.com

Küchenmöbel streichen möglichst nahrungsmittelkonform

Geschrieben von Christina am 20. Oktober 2011
Kategorien: Interieur, Renovieren   Schlagwörter: Farben, Küchenrenovierungen, Lacke, Lasuren, Malerarbeiten, Möbel

Wer seine Küchenmöbel in Eigenarbeit streichen möchte, sollte von Beginn an auf den Aufstellungsort achten. Da Farben unter Umständen eine dauerhafte Ausdunstung von giftigen Stoffen mit sich bringen, sind hier nicht alle Produkte aus den Regalen im Baufachmarkt einfach einsetzbar. Auch bei Lösungsmitteln und bei Lacken gilt es, eine erhöhte Sorgfalt walten zu lassen. Wichtige Verwendungshinweise finden sich oft auf der Verpackung oder einer beigefügten Hersteller-Information.

Auch die Kombination von aufzutragender Farbe und Untergrundmaterial bedarf einer eigenen Prüfung. So macht es natürlich einen Unterschied, ob es sich um Holzmöbel, um den Kunststofftisch oder um Aluminiumstühle handelt. Des Weiteren spielt eine Rolle, ob der vorherige Farbauftrag komplett abgelöst werden konnte oder ob noch Reste vorzufinden sind. Da es sich mit der Küche um einen sensiblen Bereich handelt, der besondere hygienische und gesundheitsrelevante Maßgaben erfüllen sollte, ist nicht zuletzt für den Hobby-Handwerker ein wenig Vorabinformation gefragt. Einfach ohne große Überlegung den nächsten bereitstehenden Farbtopf zu verwenden, ist sicherlich nicht anzuraten.

Eine Beratung im Malergeschäft oder im Baufachmarkt kann daher der erste Schritt zur angemessenen Aufbereitung von Küchenmöbeln sein. Bei einer solchen Gelegenheit lässt sich auch in Erfahrung bringen, ob und welche speziellen Lösungsmittel zur Verfügung stehen und bedenkenlos verwendet werden können. Doch nicht immer muss eine Entfernung des vorherigen Farbauftrags erforderlich sein. Eventuell ist das Auftragen einer neuen Farbschicht sogar die bessere Variante. Allerdings hängt hier viel von der Konsistenz und Beschaffenheit der vorhandenen Farboberfläche ab. Auch hier kann für eine Bewertung der fachmännische Blick eines Experten natürlich hilfreich sein.

Wer seine Küchenmöbel streichen will und sich anschließend nicht andauernd Fragen um die Verträglichkeit für die Gesundheit stellen möchte, sollte außerdem bei Lacken und Lasuren eine entsprechende Auswahl treffen. Bei Schränken, die über einer Küchenanrichte hängen oder beim Küchentisch, an dem auch Mahlzeiten eingenommen werden, sind besondere Anforderungen zu beachten. Schließlich muss immer auch damit gerechnet werden, dass durch kleine Kratzer oder andere Absplitterungen Teile der Lackierung oder des Farbauftrags auf diesem Wege in die Nahrung gelangen können. Sicher keine schöne Vorstellung, wenn man sich einmal die Liste der Inhaltsstoffe von manchen Farben und Lasuren angesehen hat. Etwas zusätzliche Vorsicht kann jedenfalls im Zusammenhang von Küchenmöbeln nicht schaden und sollte vom Hobby-Handwerker beherzigt werden. Auf diese Weise ist eine langfristige Nutzung der neugestrichenen Möbel ungetrübt.

Der Holzbank-Bau unter fachkundiger Anleitung

Geschrieben von Christina am 22. September 2011
Kategorien: Interieur, Terrasse & Garten   Schlagwörter: Bänke, Fertigmöbel, Gartenbänke, Holz, Holzbänke, Möbel

Robuste Bänke aus Holz sind mit die ältesten Möbelstücke, die es noch heute gibt. Das liegt vor allem an der vergleichsweise simplen Bauweise bei gleichzeitiger Effektivität. Holz ist ein einfach zu verarbeitender Baustoff, allerdings bietet er auch Nachteile gegenüber Metall und Kunststoff. Holz ist ein biologischer Werkstoff, demzufolge kann es auch als Nahrungsgrundlage verschiedener Schädliche dienen. Holz- und Mehlwürmer können viele Möbelstücke aus Massivholz langfristig zerstören. Wenn die Umgebung der Holzmöbel sehr feucht ist, dann kommt es nicht selten vor, dass sie von Pilzen befallen werden und modern. Daher sollte jede Holzbank mit einer speziellen Lasur bestrichen werden, damit sich das Holz nicht mit Wasser vollsaugt und Schädlinge ausgemerzt werden. Diese Lasuren kann man im Baumarkt erwerben oder beim Holzfachhändler, viele Lasuren dienen auch als Grundstoff für Lacke und Farben, die man auf die Holzmöbel auftragen kann.

Für Bänke und andere Holzmöbel kann man im Baumarkt oder im Internet Bausätze erwerben, die alle Einzelteile und eventuell auch Werkzeug sowie eine Bauanleitung beinhalten, nach der man die Bank zusammenbauen kann. Fertigmöbel aus Holz lassen sich nur schwer transportieren, auch weil insbesondere Massivholzmöbel sehr schwer sind. Deshalb werden die meisten Möbel nur in Einzelteilen geliefert, die dann zusammengesetzt werden können. Dies geschieht oft über einfache Stecksysteme mit wenigen Schrauben. Stahlschrauben für solche Möbel haben den Nachteil, dass sie wesentlich härter sind als das Holz. Da sie andere Stoffeigenschaften aufweisen, sind sie nicht immer perfekt kompatibel mit den Möbeln, daher leiern sie bei starker Beanspruchung leichter aus und die Möbel gehen oft schon frühzeitig kaputt.

Stecksysteme, die nur aus Holzteilen bestehen, sind schwer herzustellen und auszulegen, deshalb arbeitet man bei Holzmöbeln trotz der Nachteile viel mit Stahlschrauben und entsprechenden Befestigungen. Möchte man den Holzbank-Bau selber bewerkstelligen, so muss man über ein gewisses handwerkliches Geschick verfügen und den Bau im Vorfeld gut planen, damit später keine unbrauchbaren Einzelteile übrig bleiben.

Eine Holzsitzbank selber bauen bringt Freude und Spaß

Geschrieben von Christina am 30. August 2011
Kategorien: Interieur, Terrasse & Garten   Schlagwörter: Bank, Holzgarnitur, Sitzfläche, Sitzgelegenheit, Sitzuntergrund

Wer sich gerne einmal ausruht, um nach getaner Arbeit die Zeit für sich zu nutzen, muss dies nicht unbedingt auf eingesessenen Polstermöbeln im Innenraum seiner Wohnung oder seines Hauses tun. Je nach Immobilie bietet entweder die Terrasse, der anliegende Garten oder gar der Balkon etwas viel Besseres an.

Eine Holzsitzbank selber bauen kostet nicht viel Zeit und bedarf keiner vielfältiger Materialien. Dabei ist es doch wunderschön, auf selbst hergestellten Sitzgelegenheiten einen entspannten Platz zur Regeneration der Kräfte zu finden. Nutzt man die Sitzfläche auf dem Balkon, bietet sie immer eine Stätte zur Ruhefindung. Ein nettes Gespräch mit dem Nachbarn ist mitunter vorprogrammiert. Statt teurer Möbel für den Balkon oder auch die Gartenanlage zu besorgen, ist das Herstellen der eigenen Sitzuntergründe wesentlich günstiger. Zudem hält das Kreieren der eigenen Holzgarnitur individuelle Zuschnitte und Formen bereit. So kann man der Bank eine Fußstütze anbauen und Getränkehalter ergänzen. Die Sitzfläche kann rund gestaltet werden, aber auch geradlinig. Auch die Höhe der Sitzlehne ist variabel zu gestalten. Man kann die Lehne direkt ganz weglassen oder man kann sie nach hinten fallend errichten. Auch ein 90°-Winkel zur Sitzfläche ist möglich. Selbst bei den Beinen der Bank sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es besteht die Alternative, kleine Holzschienen zu montieren, sodass die Bank unmittelbar auf dem Untergrund steht. Des Weiteren gibt es die Option, runde oder eckige Beine an den jeweiligen vier Enden anzubringen. Auch das Installieren mehrerer Standbeine ist möglich und nach den eigenen individuellen Vorstellungen umzusetzen. Jeder kann eine Holzsitzbank selber bauen, denn mithilfe des Internets finden sich ausreichend Anleitungen zusammen. Diese kann man 1:1 übernehmen, sie auf die eigenen Bedürfnisse verändern oder man lässt sie ganz beiseite, um den eigenen Ideen freien und unbeeinflussten Lauf zu lassen. Auch das Einbringen einer entsprechenden Farbe bringt erhebliche Veränderung in die Umgebung. Je nach Anstrich wird das eigene Werk zum Mittelpunkt des Gartens oder tarnt sich, indem sich die Umgebungsfarbe von der der Bank kaum unterscheidet.

Alte Möbel zum Sperrmüll geben oder instand setzen

Geschrieben von Christina am 12. August 2011
Kategorien: Interieur, Renovieren   Schlagwörter: Antiquitäten, Kleinanzeigen, Möbelstücke, Mobiliar, Restaurator, Sperrmüll
alte möbel

Nicht jedes Möbelstück ist es wert, neu hergerichtet zu werden. Manchmal handelt es sich einfach um abgenutzte Massenware, die kaputt ist und den schnellen Weg auf den Sperrmüll finden kann. Doch manchmal handelt es sich auch um ein kleines Schmuckstück, das man nur ungern komplett abschreiben will. Doch was tun, wenn das gute Stück eher etwas sperrig in der Wohnung steht und im derzeitigen Zustand kaum angemessen zu nutzen ist? Dann kann sich die Beauftragung eines Restaurators anbieten, der sich um eine Reparatur kümmert.

Natürlich hat eine Restauration auch ihren Preis. Ob sich das Unterfangen wirklich lohnt, ist daher nicht nur eine Frage der technischen Machbarkeit. Auch die Relation zwischen finanziellem Aufwand und tatsächlichem Wert dürfte eine wichtige Rolle spielen. Handelt es sich aber um ein Liebhaberstück und der ideelle Wert wird höher angesetzt als der materielle, dann nimmt so mancher auch gerne einige Euro mehr in die Hand, um alte Möbel zu erhalten.

Dabei ist es unter Umständen gar nicht einfach, einen guten Restaurator ausfindig zu machen. Allzu häufig kommt es heutzutage nämlich gar nicht vor, dass ältere Möbelstücke wieder instand gesetzt werden. Entsprechend finden sich auch nicht so sehr viele Anbieter, die einen solchen Service übernehmen. Neben dem Blick ins Branchenbuch empfiehlt sich für eine Suche dann auch das Herumfragen im Freundes- und Bekanntenkreis, ob jemand eine einschlägige Adresse kennt. Antiquitätenhändler könnten ebenso eine mögliche Anlaufstation sein, um sich nach Anbietern in der Region zu erkundigen. Bis man dann eine passende Stelle gefunden hat, noch dazu bei jemandem, der sich wirklich auf sein Handwerk versteht, kann gelegentlich schon eine ganze Zeit verstreichen. Hier ist es dann eventuell auch sinnvoll, wenn man mit kleineren Überbrückungsmaßnahmen am Möbelstück selbst nachhilft. So bewahrt vielleicht ein neu aufgetragener Lack vor weiteren Beeinträchtigungen oder ein neu installierter Fuß verhindert das Umkippen. Je nachdem, wie sehr man an den alten Möbeln hängt, bleiben dem persönlichen Engagement hier natürlich nur wenige Grenzen gesetzt. Möglicherweise setzt sich der eine oder andere schlussendlich in der Hobby-Werkstatt dann einfach selbst hin und macht sich an eine eigenständig durchgeführte Möbel-Überholung.

Eine letzte Alternative zum Sperrmüll ist letztendlich auch das Inserieren in Kleinanzeigen. Verschenkte Möbel zur Selbstabholung finden gerne Abnehmer. Und für den Vorbesitzer bleibt wenigstens das Gefühl, das alte Mobiliar nicht einfach weggeworfen zu haben. Wenn der Zustand oder die Möbelqualität es zulassen, ist freilich auch an einen Verkauf zu denken. Dann lohnt auch wiederum die Anfrage beim nächstgelegenen Antiquitätenhändler.

© blumenkind – Fotolia.com

Den passenden Einbau-Herd für die Küche auswählen

Geschrieben von Christina am 14. Juli 2011
Kategorien: Interieur   Schlagwörter: Einbauherde, Einrichtungen, Herde, Küchen, Möbel, Wohnen
einbau herd

Ob ein Einbau-Herd eine gute Wahl ist, hängt von den persönlichen Bedürfnissen und der Größe der Küche ab. Einerseits fügt er sich gut in die gesamte Einrichtung ein, da er optimal darin eingepasst ist, andererseits muss bei Reparaturen oder einem Austausch stets ein Teil der Küche mit ausgebaut werden. Außerdem gilt bei Einbaumöbeln generell, dass diese sich mitunter bei einem Umzug nicht in einen anders geschnitten Raum einfügen lassen. Wer über eine Einbauküche mit Herd nachdenkt, sollte daher gut überlegen, ob er noch einige Jahre in der jeweiligen Wohnung oder dem jeweiligen Haus bleiben möchte oder ob eventuell ein Umzug aus privaten oder beruflichen Gründen anstehen könnte. Nicht immer lässt sich nämlich ein Nachmieter finden, der bereit ist, eine Ablöse für die Küche zu bezahlen.

Ist die Entscheidung für einen Einbauherd gefallen, muss noch das passende Modell ausgewählt werden. Gasherde haben den Vorteil, dass die Hitze sehr schnell verfügbar ist und ebenso zügig wieder abgedreht werden kann, allerdings ist das Verletzungsrisiko aufgrund der offenen Flamme auch etwas höher als bei Elektroherden. Bei Letzteren hat man wiederum die Wahl zwischen klassischen Gussplatten sowie einem Glaskeramik- oder einem Induktionskochfeld. Erstgenannte sind in der Regel relativ günstig, allerdings dauert es bei vielen Modellen einige Minuten, bis die Platten wirklich heiß sind. Dafür bleiben sie auch verhältnismäßig lange warm, sodass Speisen auch bei ausgeschaltetem Gerät noch eine Weile warmgehalten werden können. Dieser Effekt tritt bei Glaskeramik-Kochfeldern zwar ebenfalls auf, fällt aber deutlich geringer aus. Zudem lassen sie sich aufgrund der ebenen Fläche leichter reinigen, sind allerdings wegen der Glasoberfläche auch relativ empfindlich für Kratzer.

Ähnliches gilt auch für Induktionskochfelder, deren Oberfläche ebenfalls aus Glaskeramik besteht. Allerdings wird hierbei nicht Strom in Wärme umgewandelt, sondern ein Magnetfeld aufgebaut, was für eine rasche Hitzeentwicklung bei verhältnismäßig geringem Energiebedarf sorgt. Diese Technologie funktioniert allerdings nur mit Töpfen und Pfannen, die magnetisch sind. Unter Umständen ist es beim Einbau eines solchen Herdes also erforderlich, das vorhandene Kochgeschirr durch ­neues zu ersetzen. Edelstahl ist beispielsweise abgesehen von speziellen Sorten nur wenig leitfähig, auch Kupfertöpfe sind für Induktionsherde nicht geeignet. Im Zweifelsfall lässt sich mit einem einfachen Magneten prüfen, ob die Töpfe weiterhin verwendet werden können. Bleibt dieser an der Unterseite des Bodens haften, ist das Kochgeschirr auch auf einem Induktionsherd einsetzbar, ansonsten ist entweder die Wahl eines anderen Einbauherds oder die Anschaffung neuer Töpfe und Pfannen ratsam. Welche Variante sinnvoller ist, hängt unter anderem vom Wert und von der Qualität des vorhandenen Kochgeschirrs ab.

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